Die Akademie für strategische Geldanlage

Plane Deine Ziele bei der Vermögensanlage

Plane Deine Ziele bei der Vermögensanlage

Ohne Ziele neigen wir Menschen dazu, orientierungslos durch das Leben zu stolpern. Zufällige Ereignisse bestimmen unseren Weg, und wir fühlen uns manchmal wie ein Reiztierchen, das von äußeren Kräften mal in diese und mal in jene Richtung geleitet wird.

Es fehlt ein Leuchtturm am Horizont, um den für uns geeigneten Weg durchs Leben zu finden.

Im Laufe unseres Lebens entwickeln wir jedoch strategische Fertigkeiten, mit deren Hilfe wir uns eigene Ziele setzen und deren Umsetzung planen.

Bestes Beispiel hierfür ist sicher die eigene berufliche Entwicklung: Schule, Studium, Zusatzqualifikationen, Trainee-Stelle, erster Arbeitgeber und eben dann alle Schritte, um auf der Karriereleiter nach oben zu gelangen.

Dieses Praxisbeispiel verdeutlicht das Grundmuster einer strategischen Zielplanung:

  1. Festlegung des Hauptziels
    „Ich will einen guten Job, der mir Spaß macht!“
  2. Spezifizierung des Hauptziels durch Etappenziele
    „Erst die Schule, dann das Studium, dann …!“
  3. Abstecken eines zeitlichen Rahmens
    „Zwei Jahre bis zum Abitur, fünf Jahre bis zur Masterarbeit, …!“

Jedes Etappenziel wird oft intuitiv im Detail geplant. Dazu gehört auch eine aktive Auseinandersetzung mit Widrigkeiten und Hindernissen. Dieser Prozess zählt zu den taktischen Planungen.

In dieser Detailplanung werden z. B. der Studienort und die genaue Ausrichtung des Studiums sowie die Finanzierung geplant.

Wie sieht das nun bei der Vermögensanlage aus?

Der Bereich der Vermögensanlage ist bei vielen Menschen komplett auf einen professionellen Finanzberater ausgelagert und wird selten im Detail strategisch geplant.

Nach einem Erstgespräch findet regelmäßig – z.B. einmal im Jahr – ein Planungsgespräch mit dem Finanzberater statt.

In dem Jahresgespräch werden gegebenenfalls neue Ziele vereinbart oder alte Ziele der Einfachheit halber beibehalten.

Im günstigen Fall erhält der Anleger monatlich einen Depotauszug und kann sich über den Stand der Vermögensentwicklung informieren.

Das war es! – War es das wirklich?

Genau so geht es derzeit auch Thomas Fischer und seiner Frau Sophia. Und mit dieser Situation sind sie unzufrieden.

Auf die letzte Frage – Ob es das wirklich war? – haben sie eine Antwort: Nein!

Sie entscheiden sich dafür, ihre Vermögensanlage selbst in die Hand zu nehmen.

So wie sie ihre berufliche Karriere in Eigenregie geplant haben, möchten sie nun auch selbstverantwortlich ihre Geldanlage planen.

Der erste Schritt zu einem verantwortungsvollen Umgang mit den eigenen Vermögenswerten ist für sie die Festlegung von Zielen nach dem oben beschriebenen Grundmuster.

Brainstorming der Familie Fischer

Thomas und Sophia Fischer wollen das Problem an der Wurzel packen und erstellen zunächst eine Liste von Fragen, die sie aus der Hauptfrage

Plane Deine Ziele bei der Vermögensanlage

ableiten:

  • Benötigen wir das Vermögen für den geplanten Kauf einer selbstgenutzten Immobilie der Kinder?
  • Wollen wir Geld zur Sicherung des Lebensstandards im Rentenalter sparen?
  • Sind bei uns Großanschaffungen geplant oder nötig, die mehr als 10 % des angesparten, liquiden Vermögens erfordern?
  • Wollen wir unsere kurzfristigen Konsumgelüste decken und eine Heimkinoanlage kaufen?
  • Beabsichtigen wir eine größere Urlaubsreise oder sogar eine Weltreise?
  • Müssen wir die Kinder im Studium oder in den ersten Berufsjahren absichern?
  • Sparen wir, um lediglich ein gutes Gefühl zu haben?

Die Fragen deuten auf unterschiedliche Ziele hin, die sich – abhängig vom Umfang des Vermögens – zum Teil auch widersprechen.

Bei einem durchschnittlichen Ersparten von unter 250.000 Euro sind die Ziele Weltreise und Immobilienkauf im Allgemeinen kaum gleichzeitig zu erreichen.

Die anderen Ziele können unter Umständen durch eine Vermögensteilung weiter verfolgt werden.

Der konkrete Plan der Familie Fischer

Thomas und Sophia Fischer haben einen Vermögensteil für die Sicherung des Lebensstandards im Rentenalter und einen anderen Vermögensteil für eine größere Urlaubsreise zur Silberhochzeit eingeplant.

Die Erlöse aus der Anlage der beiden Vermögensteile werden zur Finanzierung von Großanschaffungen (Küche und Auto) und für unvorhergesehene Reparaturen zurückgelegt und genutzt.

Das Ziel, noch eine selbstgenutzte Immobilie zu erwerben, wird von ihnen nicht weiter verfolgt. Stattdessen sparen sie wie bisher Geld aus den regelmäßigen Einkünften, um im Notfall ihre Kinder Felix und Julia unterstützen zu können.

Ein Punkt war Thomas und Sophia Fischer bei ihren Planungen sehr deutlich geworden: Auch wenn sie noch etwa 15 bis 20 Jahre bis zum Renteneintrittsalter Zeit haben, planen sie schon heute, mit Eintritt in die Rente einen Teil ihres Vermögens auf die Kinder zu übertragen.

Sie wollen nicht wie ihre Bekannten das Geld bis zum Hinscheiden horten, sondern mit warmer Hand schenken, um noch zu erleben, welchen Nutzen ihr Vermögen in der Hand der Kinder bringen kann.

Welche Informationen stecken noch im Plan von Familie Fischer?

In der Planung von Thomas und Sophia Fischer verbirgt sich auch ein Zeitplan:

  • Langfristiges Ziel in etwa 25 Jahren
    „Lebensstandard im Rentenalter erhalten!“
  • Mittelfristige Ziele in den nächsten 10 Jahren
    „Anschaffungen von Küche und Auto!“
  • Kurzfristige Ziele in den kommenden 5 Jahren
    „Reparaturen und Unterstützung der Kinder!“

Neben dem Blick auf den Zeitstrahl gestattet ihre Zielplanung auch eine erste Risikoeinschätzung:

  • Die Ziele deuten eher auf eine konservative und damit risikoarme Geldanlage hin.
  • Für Unwägbarkeiten („Reparaturen und Notfälle“) ist ein angemessener Vermögensteil kurzfristig liquidierbar anzulegen.
  • Statt für den kurzfristigen Konsum („Heimkinoanlage“) entscheiden sie sich überwiegend für langfristige Investitionen („Unterstützung der Kinder“).

Wie geht es jetzt mit Familie Fischer weiter?

Thomas und Sophia Fischer wollen flexibel den Weg zu ihrem Ziel beschreiten, das heißt, sie werden regelmäßig und anlassbezogen ihre Ziele überprüfen und neue Informationen („Die Kinder sind im Beruf etabliert!“) in einer künftigen Zielneudefinition berücksichtigen.

Sie werden nicht engstirnig ihren Weg zum Ziel verfolgen, sondern aufgeschlossen bleiben für neue Chancen und Herausforderungen.

Bei der Vermögensanlage wollen sie sich so viele Optionen wie möglich offen halten, um Unwägbarkeiten in der Zukunft abfedern zu können („Schnelle Liquidierbarkeit im Notfall einer ernsten Erkrankung!“).

Nachjustieren der Etappenziele und Aussteuern besonderer Ereignisse gehört für sie mit zum Weg, um ihre Ziele zu erreichen.

Und was hat Familie Fischer mit Dir zu tun?

Aus dem Beispiel der Familie Fischer lässt sich für Dich ein Leitfaden erstellen, wie Du Deine Ziele der Vermögensanlage festlegen kannst:

Plane Deine Ziele bei der Vermögensanlage

Fazit

In vielen Bereichen Deines Lebens legst Du genau Deine Ziele fest, um sicher den Weg zum Ziel planen zu können.

Bei der selbstverantwortlichen Vermögensanlage solltest Du genauso vorgehen. Das ist der erste Schritt zu der kompetenten Vermögensanlage unter eigener Regie.

Als Dein eigener Portfoliomanager verfolgst Du dann mit der Geldanlage Deine eigenen Ziele.

Wir zeigen Dir, wie das geht.

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